Ermittlungsverfahren gegen UKE eingestellt

Nach dem folgenschweren Corona-Ausbruch auf der Onkologiestation des UKE im Frühjahr 2020, sind die Ermittlungsverfahren gegen das Klinikum eingestellt worden. Zentraler Grund dafür sei laut Angaben der Staatsanwaltschaft, dass die für etwaige Straftaten erforderliche Kausalität, also letztlich der Ansteckungsweg, nicht hinreichend sicher bestimmt werden könne. Daher werde keine Anklage erhoben. Insgesamt elf Patienten waren in Folge der Infektion im vergangenen Frühjahr verstorben. Die Angehörigen der Todesopfer können gegen die Verfahrenseistellung noch förmlich Beschwerde einreichen.