Mutmaßliche IS-Rückkehrerin vor Gericht: Ihr wird unter anderem die fahrlässige Tötung ihres Sohnes vorgeworfen

Mutmaßliche IS-Rückkehrerin vor Gericht: Am Donnerstagmorgen hat die Hauptverhandlung gegen die deutsche Staatsangehörige Stefanie A. vor dem Hanseatischen Oberlandesgericht begonnen. Der 44-Jährigen wird vorgeworfen im Sommer 2016 gemeinsam mit ihrem damals 13-jährigen Sohn zu ihrem Ehemann nach Syrien gereist zu sein, um sich dort der Terrororganisation Islamischer Staat anzuschließen. Ihr Sohn soll im Februar 2018 ums Leben gekommen sein. Zuvor sei er laut Anklage als Kämpfer für den IS eingesetzt worden. Der Generalbundesanwalt wirft der Angeklagten unter anderem die Mitgliedschaft in ausländischen terroristischen Vereinigungen sowie die Verletzung der Fürsorge- und Erziehungspflicht sowie der fahrlässigen Tötung ihres Kindes vor. Ursprünglich wurde der Gerichtstermin für vergangenen Mittwoch angesetzt, war aber aufgrund eines Corona-Verdachts verschoben worden. Es sind bereits 10 weitere Termine bis Mitte Februar anberaumt.