Neuer Bußgeldkatalog: Höhere Strafen für Verkehrssünder

Der neue Bußgeldkatalog ist heute in Kraft getreten. Von nun an müssen Verkehrsteilnehmer mit höheren Strafen rechnen. So wird zum Beispiel die vorschriftswidrige Nutzung von Geh- und Radwegen sowie Seitenstreifen mit künftig 100 Euro bestraft. Ein Vergehen, dass neu in den Bußgeldkatalog aufgenommen wurde, ist fehlendes Bilden einer Rettungsgasse. Wer keine Rettungsgasse bildet oder diese missbräuchlich nutzt muss mit einem Bußgeld von 200 bis 320 Euro sowie einem Monat Fahrverbot rechnen. Auch gegen Temposünder wird künftig noch härter durchgegriffen. So verdoppeln sich die Strafen im Schnitt, sodass beispielsweise innerorts für eine Geschwindigkeitsübertretung von 16-20 km/h ein Bußgeld von 70 Euro fällig wird.