Hamburg Wasser verliert Prozess um Wasserförderung in der Nordheide

Hamburg Wasser darf auch weiterhin nur 16,1 Millionen Kubikmeter Grundwasser aus der Nordheide fördern. Das entschied das Verwaltungsgericht Lüneburg am Montag. Hamburg Wasser hatte gegen die Obergrenze geklagt, weil sie die Versorgungssicherheit für Hamburg stark einschränke. Ein Umweltverband und Grundstückseigentümer hatten gleichzeitig gegen die Förderung geklagt. Die Klage wurde vom Gericht abgewiesen. Hamburg Wasser werde nun eine Revision prüfen. Gutachten hätten gezeigt, dass die Wasserförderung in der Nordheide keine Gefahr für Flora und Fauna darstelle.