Keine Richtungsdebatte - CDU Hamburg beginnt mit Aufarbeitung der Wahlniederlage

Der vergangene Wahl-Sonntag war nicht nur ein bitterer für die Union, sondern auch für die Hamburger CDU. Über 15,5 Prozent kam die Partei hier nicht hinaus, verzeichnete ein sattes Minus von 11,8 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Bundestagswahl. Jetzt heißt es: Aufarbeiten. Beim ersten Landesausschuss nach der Wahl warnte der Landesvorsitzende Christoph Ploß vor einer erneuten Richtungsdebatte in der Partei. Stattdessen müsse die ganze Bandbreite der CDU sichtbar werden. Zusammen mit Fraktionschef Dennis Thering kündigte er zudem die Erarbeitung eines Grundsatzprogrammes an.