Lernlücken durch Corona-Lockdown

Zweiter Corona-Lockdown hinterlässt Lernlücken bei Schülerinnen und Schülern. Das ergab eine Studie der Schulbehörde, bei der 85% der Hamburger Drittklässlerinnen und Drittklässler teilgenommen hatten. Im Vergleich zur Untersuchung des Vorjahres erhöhte sich der Anteil derer mit schwachen Leseleistungen um 11,1 Prozent - Bei Schulen in schwieriger sozialer Lage sogar um 13,6. Auch im Bereich “Mathematik” konnte ein Anstieg an lernschwachen Schülerinnen und Schülern um 8,7 Prozent verzeichnet werden. Lediglich im Bezug auf Rechtschreibung wurden sogar besserer Ergebnisse als im Vorjahr erzielt. Laut Schulbehörde gehe man davon aus, dass das mit der von Senator Ties Rabe eingeführten “Rechtschreiboffensive” zusammenhängt. Als einziges Bundesland überprüfe Hamburg jährlich die Lernleistungen der Klassenstufen 2,3,5,7,8 und 9.