Das sind die neuen Regeln fürs Feiern im Freien

Senat kündigt weiteren Öffnungsschritt an. Ab dem 2. Juli treten in Hamburg weitere Lockerungen in Kraft. Hintergrund sei das weiterhin stabile Infektionsgeschehen. Derzeit liegt der Inzidenzwert in der Hansestadt bei 9,8.

Tanzveranstaltungen im Freien bald wieder erlaubt

Im Freien sollen Tanzveranstaltungen mit bis zu 250 Personen wieder erlaubt werden. Dabei müssen allerdings die üblichen Corona-Auflagen, wie etwa eine Test- und Voranmeldepflicht sowie das Abstandsgebot eingehalten werden. Auch die Kontaktdaten aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen (digital) erfasst werden.

Gültigkeit von Antigenschnelltests auf 48 Stunden erweitert

Durch Dritte durchgeführte Antigenschnelltests sind ab Freitag 48 Stunden lang gültig statt wie bisher 24 Stunden. Zudem ist ein Antigenschnelltest dann auch für das Boarding bei Kreuzfahrten ausreichend.

Weitere Lockerungen im Sport

Im Freien ist sowohl Mannschafts- als auch Kontaktsport künftig unabhängig von der Personenzahl zulässig. In geschlossenen Räumen ist die maximale Personenzahl abhängig von der Raumgröße. Pro Person muss eine Fläche von 10 Quadratmetern zur Verfügung stehen. Zudem bleiben die bisherigen Auflagen, wie etwa die Testpflicht im Innenbereich, bestehen.

Bei Sportveranstaltungen dürfen die Sitzplätze künftig auch im Schachbrettmuster angeordnet werden, der Mindestabstand von 1,5 Metern muss dabei jedoch weiterhin eingehalten werden.

Alkoholverbot im Stadtpark

Neben den Lockerungen gibt es allerdings in Hamburg auch eine neue Einschränkung. Aufgrund der Vorkommnisse der vergangenen Wochen gilt im Stadtpark nun Freitags und Sonnabends ein Alkoholverbot ab 21 Uhr. An den entsprechenden Tagen ist sowohl der Konsum als auch das Mitführen von Alkohol bis zum Folgetag um 6 Uhr morgens untersagt.

Zuletzt war es im Stadtpark am vergangenen Wochenende zu zahlreichen Straftaten und Verstößen gegen die Corona-Verordnung im Rahmen illegaler Partys gekommen. Auslöser für die Eskalation sei laut Innensenator Andy Grote vor allem der deutlich gesteigerte Alkoholpegel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach 21 Uhr gewesen.