Tideelbe: Umweltschützer warnen vor Fischsterben aufgrund fallender Sauerstoffwerte

Umweltschützer schlagen Alarm: Es gebe erste Hinweise auf Fischsterben in der Tideelbe. BUND, NABU, WWF und die Initiative "Rettet die Elbe" fordern nun, die Baggerarbeiten sofort auszusetzen. Mit großer Sorge beobachte man seit Tagen fallende Sauerstoffwerte: Seit dem 18. Juni sei die Sauerstoffkonzentration an der Messstation in Blankenese unter die für Fische kritische Grenze von 4 Milligramm pro Liter Wasser (mg/l) gesunken. Seit dem 21. Juni liege die Sauerstoffkonzentration dort fast durchgehend unter 3 mg/l und erreiche zeitweise den akut tödlichen Wert von 2 mg/l, der an der Messstation Seemanshöft sogar bereits unterschritten wurde. Fische, die dem Sauerstoffloch nicht ausweichen könnten, stürben nun in den sauerstoffarmen Bereichen in der Elbe, warnt das Umweltbündnis.