CDU-Parteitag stimmt für Anti-Gender-Antrag

Auf ihrem digitalen Parteitag hat sich die CDU Hamburg am Dienstagabend gegen das Gendern in staatlichen Einrichtungen ausgesprochen. Ein entsprechender Antrag des Landesvorstands fand große Zustimmung unter den Delegierten. In allen Behörden, Schulen, Universitäten und anderen staatlichen Einrichtungen solle demnach keine grammatisch falsche Gender-Sprache verwendet werden, so der Antrag. Es drohe sonst eine linksideologische Vereinnahmung der Sprache, heißt es weiter. Mit dem Thema habe man einen Nerv getroffen, so der Landesvorsitzende Christoph Ploß am Dienstag. Im Mai hatte Ploß mit dem Vorstoß zum Genderverbot in staatlichen Einrichtungen eine bundesweite Debatte angestoßen. Auf dem Landesparteitag ging es in weiteren Anträgen um Maßnahmen für mehr Wohneigentum und gegen Lebensmittelverschwendung sowie das Thema Bildungschancen.