Hamburg im Ranking der lebenswertesten Städte abgerutscht

Hamburg ist im Ranking der lebenswertesten Städte deutlich abgerutscht. Im internationalen Städtevergleich des englischen Magazins „The Economist“ liegt die Hansestadt aktuell nur noch auf Platz 47 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 34 Ränge gefallen. In den vergangenen Jahren zählte Hamburg laut Ranking häufig sogar zu den 20 Spitzenreitern der lebenswertesten Städte der Welt.

Grund für den Attraktivitätsverlust: Corona

Hauptgrund für den Abstieg der Hansestadt seien, laut “Economist”, die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Insbesondere die starke Belastung des Gesundheitssystems und die daraus resultierende, schlechtere Bewertung der Gesundheitsversorgung habe zu dem Abrutsch in der Auswertung geführt. Zudem hätten sich die Lockdowns und die drastischen Einschränkungen im Kulturbereich spürbar auf die Lebensqualität ausgewirkt. Diese Auswirkungen waren in Hamburg, aber auch in vielen anderen europäischen Städten deutlich spürbar.

Viele andere Europäische Städte zählen ebenfalls zu den Absteigern

Neben der Hansestadt zählen sieben weitere europäische Städte zu den zehn deutlichsten Absteigern. Auch Frankfurt, Düsseldorf, Prag, Dublin, Rom, Bratislava und Athen rutschten deutlich ab. Wien belegte 2020 noch den ersten Platz in der Rangliste, landete in der diesjährigen Auswertung jedoch lediglich auf Platz zwölf.

Die lebenswertesten Städte liegen aktuell in Neuseeland Japan und Australien

Zu den größten Aufsteigern des Rankings zählen vor allem Städte in den USA. Insbesondere Honolulu gelang es als Hauptstadt eines Inselstaates die Pandemie schnell einzudämmen. Die Spitzenplätze belegen vor allem Städte in Neuseeland, Japan und Australien. So liegt Auckland in der aktuellen Auswertung auf Platz eins, gefolgt von Osaka, Adelaide und Wellington.

In seinem jährlichen “Global Liveability Index” bewertet das Magazin “The Economist” weltweit 140 Städte in Kategorien wie unter anderem Lebensstandard, Gesundheitsversorgung, Infrastruktur und Schulsystem und stuft sie anschließend anhand ihrer allgemeinen Lebensqualität in einer Rangliste ein.