CDU Hamburg stellt Programm für Bundestagswahl vor

Die Hamburger CDU will mit ihrem Programm für die anstehende Bundestagswahl auch auf Bundesebene Impulse setzen. Man wolle Klimaschutz nicht mit “Verboten und Gängelungen” lösen, Extremismus aus allen Richtungen bekämpfen und Gendersprache in staatlichen Einrichtungen verbieten, erklärte CDU-Chef Christoph Ploß am Montag.

Besonders sein Vorstoß gegen das Gendern habe nicht nur auf Twitter, sondern auch bei anderen Landesverbänden für positive Rückmeldungen gesorgt. Ploß habe den Eindruck, dass viele im Land sich ihre Sprache nicht von einer Minderheit vorschreiben lassen wollten. Die CDU wolle Anwalt dieser Leute sein und den Umgang mit der Gendersprache ins Grundsatzprogramm aufnehmen.

CDU: Linksextremismus und Islamismus an Schulen mehr thematisieren

Weitere Punkte, die die Hamburger in Richtung Konrad-Adenauer-Haus geschickt haben, sind Verbesserungen im Bereich Datenschutz und Digitalisierung, den Ausbau des öffentl. Nahverkehrs und frühkindliche Bildung. Hier wollen die Christdemokraten nicht nur den Rechtsextremismus, sondern auch die DDR, Linksextremismus und Islamismus stärker in Lehrpläne einbeziehen.

"Wer unsere Werte verachtet, der hat in Deutschland nichts verloren."

Auch die Migrationspolitik der CDU erwähnte Ploß explizit: "Wir wollen qualifizierte Fachkräfte gewinnen, legale Migration steuern, illegale Migration bekämpfen."

Wer nach Deutschland komme solle sich ans GG halten, Deutsche Werte zeigen und integrieren. Wer nicht, solle sich ein anderes Land suchen. "Migration nach Regeln, gesicherte Grenzen. Wer unsere Werte verachtet, der hat in Deutschland nichts verloren."