Stadt muss Luftreinhalteplan fortschreiben

Die Stadt Hamburg muss ihren Luftreinhalteplan für bessere Luftqualität fortschreiben. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in einem Revisionsverfahren entschieden. Auch weitere Dieselfahrverbote müssten laut Gericht in Erwägung gezogen werden. Der BUND begrüßt das Urteil. Schon 2019 hatte die Umweltorganisation für eine Fortsetzung des Luftreinhalteplans geklagt und Recht bekommen. Die Stadt muss nach dem Urteil weiterhin dafür sorgen, dass festgelegte Stickoxidwerte in der Luft nicht überschritten werden. Das Gericht legte außerdem fest, dass in 1,5 Metern Höhe gemessen werden muss. Die Stadt wollte in 4 Metern Höhe messen, wo der Wert laut BUND meist niedriger sei. Die Naturschützer fordern die Stadt nun auf den neuen Luftreinhalteplan bis kommenden September vorzulegen. Bereits nach dem ersten Urteil hatte die Stadt zugesichert den Plan zu überarbeiten.