AOK fordert Änderung der Impfreihenfolge - ärmere Viertel zuerst

Die Krankenkasse AOK Rheinland/Hamburg fordert eine Umverteilung der Corona-Impfpriorisierung. So sollen Menschen aus ärmeren Stadtteilen früher geimpft werden als bisher vorgesehen. Die Krankenkasse hatte Versicherten-Daten ausgewertet und festgestellt, dass Menschen mit sozialen Hilfen häufiger mit COVID-19 im Krankenhaus behandelt werden müssen als Erwerbstätige. Das Risiko für einen schweren Verlauf sei für Hartz IV-Empfänger laut AOK um 84% höher. Darüber hinaus fordert die Krankenkasse mehr niedrigschwellige Beratungsangebote zur Impfung in ärmeren Stadtgebieten.