Boberger Niederung: Dioxinbelastung nur oberflächlich

Die Dioxinfunde in der Boberger Niederung sind nur oberflächlich. Dieses Ergebnis einer Sanierungsuntersuchung hat die Hamburger Umweltbehörde gestern vorgestellt. Demnach sei der Schadstoff nicht in tiefere Bodenschichten eingedrungen, sondern befinde sich nur im obersten Meter. Dadurch bestehe keine Gefährdung des Grundwassers. Außerdem habe sich das Dioxin nicht weiter in die umliegenden Gebiete verteilt. Der Schadstoff war 2018 bei Routinearbeiten entdeckt worden. Erste Vermutungen, das Dioxin könnte aus einem ehemals nahegelegenen Werk eines Chemiekonzerns stammen, ließen sich laut Behörde nicht beweisen. Der Konzern wolle dennoch etwa 3,75 Millionen Euro und damit rund ein Drittel der Sanierungskosten übernehmen. Wie genau die Sanierung jetzt aussehen soll, werde derzeit erarbeitet.