Nach Bus-Unglück in Bergedorf: Fahrerin muss Geldstrafe zahlen

Nachdem im Mai 2020 ein Linienbus in den Bahnhof Bergedorf gekracht war, ist die Fahrerin nun vom Amtsgericht Bergedorf zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Die 58-Jährige muss 3600 Euro zahlen, ein öffentliches Verfahren bleibt ihr damit nun jedoch erspart. Nach Ansicht der Hamburger Staatsanwaltschaft hatte die Fahrerin aufgrund „menschlichen Versagens“ die Kontrolle über den Gelenkbus verloren, weshalb ihr „fahrlässige Körperverletzung in zwei Fällen“ vorgeworfen wird. Der Arbeitgeber der 58-Jährigen, die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein GmbH, verzichtete auf einen Einspruch, der letztendlich zu einem Hauptverhandlungstermin geführt hätte. Aus Sicht der VHH habe eine Verkettung unglücklicher Umstände zu dem Vorfall geführt, so eine Sprecherin. Man mache der Busfahrerin deshalb keinen Vorwurf und stehe hinter ihr.