HHLA: "Corona-Bonus" sorgt für Ärger

Neuer Konflikt zwischen Belegschaft und Vorstand des Hafenkonzerns HHLA. Grund sind Bonuszahlungen in Höhe von 1500 Euro, die ausschließlich an Führungskräfte ausgezahlt worden seien. Nach Tarifverhandlungen mit der Gewerkschaft ver.di sei an den Rest der Belegschaft lediglich ein einmaliger Bonus von 240 Euro ausgezahlt worden. Wie die HHLA gegenüber Hamburg 1 mitteilt, habe der Vorstand für den Kreis der leitenden Angestellten und Geschäftsführer beschlossen, dass diese im Jahr 2020 keine prozentuale Gehaltsanpassung erhalten. Es handele sich stattdessen um eine Einmalzahlung und nicht um eine fortlaufende Tariferhöhung, so das Unternehmen. Ver.di hat Beschäftigte einer HHLA-Tochter seit Dienstagnacht bis einschließlich kommenden Donnerstag erneut zum Streik aufgerufen. Dabei geht es vor allem um die Ausnahme des Wochenendes von der Regelarbeitszeit.