Hamburg, 05.08.2020 06:56 Uhr

Politik


19:09 Uhr | 08.07.2020

Hamburger Landesverband für familienfreundlichere Parteistruktur

CDU-Spitze bringt Frauenquote auf den Weg

Die CDU-Bundesspitze will eine Parität von Männern und Frauen bei der Besetzung von Vorstandsposten einführen. Die Frauenquote soll stufenweise angehoben und bis 2025 dann 50 Prozent betragen. “Wir brauchen mehr aktive Frauen in der CDU”, sagt auch der Hamburger CDU Landesvorsitzende Hamburger Roland Heintze. Das sei unbestrittenes Ziel. In Hamburg habe man gut vorgelegt. "10 von 27 gewählten Mitgliedern im Landesvorstand sind Frauen. Zwei von vier stellvertretenden Landesvorsitzenden sind weiblich. Damit erfüllen wir die geplanten Vorgaben auch ohne Quote", so Heintze.

 

Das Problem liege in Wahrheit woanders. Die Frauen, die die CDU habe, müssten in Funktionen, aus denen heraus sie sich um Mandate bewerben können. Laut Heintze bräuchte es dazu eine familienfreundlichere Parteistruktur. Dafür plädiert auch der Hamburger CDU-Landesvize und Bundestagsabgeordnete Christoph Ploß. Die Quote allerdings hält er für den völlig falschen Ansatz. "Der Vorschlag höhlt das Leistungsprinzip aus und verhindert Wettbewerb, für den die CDU stehen sollte", so Ploß. Statt Quoten bräuchte die CDU noch bessere Rahmenbedingungen, damit gerade berufstätige Frauen und Mütter sich noch stärker in der CDU engagieren. Dazu gehöre z.B. eine Kinderbetreuung, wenn Gremiensitzungen stattfinden.

 

Landeschef Roland Heintze erwartet einen kontroversen Parteitag im Dezember. Dann will die Partei über die Frauenquote abstimmen. 

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