Rechnungshof legt Jahresbericht 2021 vor

Der Hamburger Rechnungshof hat heute seinen Jahresbericht 2021 vorgelegt. Darin prüft er die Haushalts und Wirtschaftsführung der Hamburger Verwaltung. Bemängelt wurden unter anderem der nicht geschlossene Geld und Buchungskreislauf sowie das dezentralisierte Rechnungswesen. So würden Bauwerke falsch bilanziert und auch Verstöße gegen das Vergabeverfahren erkennbar sein. Beispielhaft sei auch der verfehlte Ausbau des Veloroutennetzes sowie eine fehlende langfristige Bedarfsplanung der Sportstätten. Der Rechnungshof rügte auch die Sozialbehörde. So seien von den im Auswahlprozess für Pflegefamilien verwendeten Sozialberichten mehr als 66 % mangelhaft. Oftmals würden die geforderten Unterlagen wie Führungszeugnisse, Gesundheitszeugnisse und Drogentests nicht abgefordert.