Königliche Late Night im Waldhaus Reinbek: Andreas Ellermann trifft Prinz Frederic von Anhalt
Diese Late Night hat alles, was ein guter Talk braucht: große Namen, schräge Pointen, Hollywood-Glamour, politische Seitenhiebe und einen Gast, der garantiert kein Blatt vor den Mund nimmt. Andreas Ellermann begrüßt in seiner neuen Late Night Show Prinz Frederic von Anhalt im Kaminzimmer des Waldhaus Reinbek – und schon nach wenigen Sekunden ist klar: Hier wird nicht weichgespült, hier wird erzählt.
„Lass den Prinz weg, lass alles weg – einfach nur Frederic“, stellt von Anhalt gleich zu Beginn klar. Ellermann kontert gewohnt launig und serviert statt Hofetikette lieber Humor, Prinzenrolle und einen Drink namens „Ellermann“. Frederic bleibt allerdings beim Tee: „Ich habe noch nie Alkohol getrunken.“ Selbst in Hollywood nicht? „Nein, nein. In Amerika trinkt man sowieso nie. Gesoffen wird hier in Deutschland.“
Dann öffnet Frederic seine Schatztruhe aus dem alten Hollywood. Frank Sinatra, Liz Taylor, Quincy Jones – sie alle gehörten für ihn zur Nachbarschaft von Bel Air. Besonders pointiert erzählt er von einer Party, auf der seine Frau Zsa Zsa Gabor ihn bat, einen betrunkenen Gast nach draußen zu bringen: „Ich setze ihn in die Limousine, er hebt den Kopf und sagt: Thank you, Sir. Da schaue ich ihn an – das war Frank Sinatra.“
Auch Liz Taylor sei regelmäßig im Haus gewesen. „Sie kam oft hoch zu uns“, erinnert sich Frederic. Über Heidi Klum findet er ebenfalls klare Worte: „Heidi vertritt Deutschland gut da drüben. Die ist taff, eine ganz erfolgreiche Frau.“
Einer der großen Lacher des Abends: die beinahe Adoption von Andreas Ellermann. Der Moderator erinnert an ihr Kennenlernen 2017 in Hamburg: „Da hast du gesagt, vielleicht mache ich dich zum Prinzen.“ Ellermann habe dann allerdings erst einmal pausiert. Frederic nimmt es mit Humor: „Es kann ja auch sein, dass es eine Geldfrage war.“ Auf die Frage, ob ein Titel Türen öffnet, sagt er trocken: „Bei mir ist es so gewesen.“
Politisch wird es, als Ellermann auf Donald Trump zu sprechen kommt. Frederic erzählt von früheren Begegnungen in Palm Beach, als Trump noch als reicher Geschäftsmann aus New York auftrat. Heute macht von Anhalt aus seiner Sympathie keinen Hehl: „Der Trump ist unwahrscheinlich beliebt in Amerika.“ Er selbst habe schon früh gesagt: „Trump wird Präsident.“ Für Frederic ist Trump ein Kämpfer: „Die Amerikaner lieben den Kampf und sie lieben zu siegen.“
Spektakulär wird es auch bei Frederics Adlon-Geschichte mit King Charles III. Während keine Kameras erlaubt waren, filmte Frederic heimlich mit dem Handy: „Ich hatte mein Handy zwischen den Knien und habe draufgedrückt.“ Als Charles später vorbeikam, rief Frederic: „Bravo!“ Der König drehte sich um, zeigte lachend auf ihn – ein echter Frederic-Moment.
Auch seine Begegnungen mit Präsidenten sorgen für Staunen. Ronald Reagan traf er im Weißen Haus, ebenso weitere Präsidenten. „Ich habe vier Präsidenten im Weißen Haus getroffen, mit denen am Tisch gesessen und gegessen. Da bin ich sehr stolz drauf.“ Dabei bleibt er selbstironisch: „Ich bin der Mann von einem kleinen Dorf. Ich habe nur acht Jahre Volksschule. Kein Abitur, nicht studiert. Ich habe mir alles von der Straße geholt.“
Oder, wie er es selbst zusammenfasst: keine große Bildung, aber Bauernschläue. Und genau diese Mischung aus Direktheit, Instinkt und Showtalent macht diesen Talk so sehenswert.
Ausgestrahlt wird Ellermanns coole Late Night Show am Donnerstag, den 14.05.2026 um 22.15 Uhr auf Hamburg1, tv.Berlin, über Hauptstadt-TV im gesamten Osten und über Magenta TV auf Kanal 465.
Fotos: Lenthe-Medien